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SANTO DOMINGO .-Am Montag vor 30 Jahren wütete der Hurrikan "David" auf dominikanischen Territorium und hinterließ Zerstörung, Trauer, Tote, Vermisste und Verletzte.

Um 15 Uhr begann der Hurrikan der Kategorie 5 mit seiner folgenschweren Zertörung zwischen Haina und San Cristobal und betraf hauptsächlich die Städte San Cristobal, Baní, Azua, Santo Domingo, San Pedro de Macoris und Higüey, sowie die Provinzen La Romana, El Seibo und Monte Plata.

Rund 600.000 zerstörte Häuser, 4000 Tote, die beinahe völlige Zerstörung der Industriegebiete Haina und Herrera sowie von 70% der Stromleitungen hinterließ David mit seiner immensen Kraft.

Weiterhin wurden unter anderem Häfen, zahllose Landwirtschaftliche Flächen, das Wasserleitungssystem und Strassen stark beschädigt.

Der umgehend darauf folgende tropische Sturm Frederico brachte für eine weitere ganze Woche extreme Regenfälle, und verschlimmerte die Situation im Land, das noch lange Zeit danach völlig lahmgelegt war.

Rund 1 Milliarde US$ Schaden entstanden allein auf dem landwirtschaftlichen Sektor.

Trotz zahlreicher Warnsysteme, Katastrophenschutzteams, Hilfskräften, besserer Information in den Medien und fortschrittlicher medizinischer Versorgung herrscht während jeder Hurrikansaison große Angst bei der Bevölkerung, besonders in den ländlichen Regionen, dass sich die Katastrophe von damals wiederholen könnte.

In diesem Jahr blieb die Hurrikansaison, die noch bis Ende November anhält, jedoch noch mit wenig Aktivität.

 

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