SANTO DOMINGO .-Derargentinische Journalist und Schriftsteller Andres Oppenheimer empfiehlt den Regierungen, Bildung in ihrem Kalender in den Mittelpunkt zu stellen.
Er diskutierte das Thema während der Präsentation seines neuen Buches "Schluss mit der Geschichte, die Bessesenheit Lateinamerikas mit der Vergangenheit und die 12 Schlüssel für die Zukunft".
Oppenheimer ist der Auffassung, dass die Armutsbekämpfung damit beginnen müsse, das Bruttoinlandsprodukt an der Bildung und nicht an der Wirtschaft zu messen.
Er betonte, dass jene Länder, die ihren Bildungsstandard verbessert haben, anderen voraus sind. "In einigen Ländern sind Bürgerbewegungen und Gewrkschaften notwendig, um die Regierung zur Verbesserung der Bildung aufzufordern".
In seinem Buch berichtet Oppenheimer von seinen Erfahrungen auf der ganzen Welt und bietet nützliche Ideen für jedes Land, um die Lücke zu schließen. Er erzählt unter anderem von seinen Erkenntnissen auf seiner Reise nach China, Indien, Singapur und Finnland, die sich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Technologie weiterentwickelt haben.
Die Präsentation, an der unter anderem die Ehefrau des Präsidenten, Margarita Cedeño de Fernánez und Bildungsminister Melanio Paredes teilnahmen, fand in der Universität PUCCM in Santo Domingo statt.
Andres Oppenheimer ist ein Kolumnist für die Zeitung Miami Herald, politischer Analyst für CNN Español und Autor des Buches "Cuentos Chinos" (chinesische Geschichten).


Wer bitte soll Armut bekämpfen wenn die Entscheidungsträger überhaupt nicht arm sind?