| #1 - Posted 19 Februar 2010, 8:14 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, Cambita-Garabito Beitrittsdatum: July 2008 Mitglied #: 15 Posts: 74 | Anregung zu einer Diskussion Aus dem Motiv zu viel Zeit wegen Mangels von Arbeit zu haben, habe ich mich mit dem Hauptthema der Dominikanischen Republik beschäftigt und Recherchen im Internet angestellt. Früher war ich immer der Meinung der Krieg gegen den Drogenhandel ist richtig. Heute bin ich immer mehr der Meinung wir können diesen Krieg nie gewinnen oder genau gesagt der Krieg ist bereits verloren, nur will es Niemand zugeben. Die letzten Ereignisse in der Dominikanischen Republik zeigen klar wie weit dieses schmutzige Geschäft in die höchsten Kreise eingezogen ist. Gestern habe ich durch Zufall eine Seite im Internet gefunden, die ich allen empfehlen kann. Hier die Schlussphrasen auf diese Seite: Sucht ist für unsere Gesellschaft ein einträgliches Geschäft !!! Beispiel: Ein Heroinsüchtiger bricht in ein Haus ein, klaut und besorgt sich Stoff. Freut sich der Schreiner, weil er eine neue Tür einsetzen darf. Freut sich die Versicherung, weil sie Beiträge erhöhen und neue Kunden werben kann. Freut sich der Radio-Hersteller, weil er eine neue Stereoanlage verkaufen kann. Freut sich der Polizist, weil sein Arbeitsplatz gesichert wird. Freut sich die Telekom, weil viel telefoniert wird. Freut sich der Dealer, weil er Geld bekommt. Freut sich die Bank, weil das Geld reinvestiert wird. Freut sich das statistische Bundesamt, weil es Daten bekommt. Freut sich das BKA, weil es Dealer jagen darf. Freuen sich die Abgeordneten, weil sie über Geldwäsche und Drogensucht quatschen und Diäten kassieren können. Freut sich der Bundeskanzler, weil mal nicht über den Euro geredet wird. Freut sich der Finanzminister weil er Steuern kriegt. Freuen sich die Suchthelfer und Sozialarbeiter, weil sie was zu tun bekommen. Freut sich der Rettungswagenfahrer, dass er durch die Stadt rasen darf. Freuen sich die Ärzte, wenn sie den Junkie später behandeln dürfen. Freuen sich die Krankenhäuser, weil sie nicht leer stehen. Freut sich der Justizvollzugsbeamter, weil der Junkie in den Knast kommt. Freut sich die Pharmaindustrie, weil sie Metadon und andere Medikamente verkaufen kann. Und es gibt noch viele andere mehr, die sich an der Sucht erfreuen, aber wer bezahlt eigentlich den ganzen Mist? aus http://gsowatch.aamo.info/aabbsg/kraftquell/drogen.htm Hier noch ein anderer sehr interessanter Artikel: http://www.zeit.de/2009/43/op-ed-Gray?page=all Geschrieben am 2/19/2010 8:19 AM von harrydr. |
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| #2 - Posted 19 Februar 2010, 6:20 PM | |
Ort: Dominikanische Republik, cabarete Beitrittsdatum: March 2009 Mitglied #: 58 Posts: 199 | RE: Anregung zu einer Diskussion Harry schreibt: "Anregung zu einer Diskussion Aus dem Motiv zu viel Zeit wegen Mangels von Arbeit zu haben, habe ich mich mit dem Hauptthema der Dominikanischen Republik beschäftigt und Recherchen im Internet angestellt. Früher war ich immer der Meinung der Krieg gegen den Drogenhandel ist richtig. Heute bin ich immer mehr der Meinung wir können diesen Krieg nie gewinnen oder genau gesagt der Krieg ist bereits verloren, nur will es Niemand zugeben. Die letzten Ereignisse in der Dominikanischen Republik zeigen klar wie weit dieses schmutzige Geschäft in die höchsten Kreise eingezogen ist. Gestern habe ich durch Zufall eine Seite im Internet gefunden, die ich allen empfehlen kann. Hier die Schlussphrasen auf diese Seite: Sucht ist für unsere Gesellschaft ein einträgliches Geschäft !!! Beispiel: Ein Heroinsüchtiger bricht in ein Haus ein, klaut und besorgt sich Stoff. Freut sich der Schreiner, weil er eine neue Tür einsetzen darf. Freut sich die Versicherung, weil sie Beiträge erhöhen und neue Kunden werben kann. Freut sich der Radio-Hersteller, weil er eine neue Stereoanlage verkaufen kann. Freut sich der Polizist, weil sein Arbeitsplatz gesichert wird. Freut sich die Telekom, weil viel telefoniert wird. Freut ................................usw." Ute: es ist den meisten von uns ja allgegenwärtig hier, nicht zu übersehen eigentich. in die höchsten kreise war es aber schon vor etlichen jahren eingedrungen, wurde nur tunlichst kaschiert. man kann nur immer wieder versuchen, gerade die jungen leute davor zu warnen (die ja prima opfer (erst mal neugierig, mitmachen wollen) und spätere langzeitkunden sind. und sich selbst davor zu hüten, z.b. gäste ins haus zu lassen, wo man nicht einigermassen sicher ist, denn das bringt nicht nur den konsumenten großen ärger. ich hatte noch nicht die zeit, in ruhe die artikel gelesen, die du genannt hast. werde später drauf eingehen. grüße, Ute |
| #3 - Posted 20 Februar 2010, 1:22 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, Santo Domingo Beitrittsdatum: November 2008 Mitglied #: 27 Posts: 428 | RE: Anregung zu einer Diskussion Wenn man die Drogen legalisieren würde, nähme man den Großverdienern den Wind aus den Segeln. Den Konsumenten kann so oder so nur durch Aufklärung geholfen werden. Wer Drogen braucht bekommt sie recht einfach, legal oder nicht. Aber solange alle daran verdienen, wird der "Kampf gegen die Drogen" zwar ordentlich propagiert aber nur wenig durchgesetzt. Denn: Kein Drogenhandel-keine Kohle, auch die Regierungen verdienen kräftig mit. |
| #4 - Posted 20 Februar 2010, 8:29 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, Cambita-Garabito Beitrittsdatum: July 2008 Mitglied #: 15 Posts: 74 | RE: Anregung zu einer Diskussion Hallo Silke, das ist genau mein Punkt. Stell Dir mal vor, wenn die Drogen legal wären, was passiert mit den ganzen Leuten von der DEA oder FBI , Richtern Gefängnissen usw usw usw. Und all die damit verbundenen Ausgaben, die man dann in nützliche Sozialleistungen investieren könnte. |



