| #11 - Posted 24 März 2009, 8:34 AM | |
Ort: Dominikanische Republik Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 25 Posts: 52 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. Die Idee ist so alt, wird doch auch praktiziert. In Sosua gibt es Tamtam, mit Schnitzeln und Saucen und Pommes. Bratwurst. Vom deutschen Metzger. Es gibt das Orchidee mit Thilo. Ebenfalls beste deutsche Küche. Es gibt den ehemaligen Hessenwirt, das neue Lokal, sorry der Name geht einfach nicht ins Hirn. Deutsche Eck mit Mega-Schnitzel hielt kaum 3 Monate, obwohl gute Küche. Womit bewiesen ist: Auch Residenten haben Hunger und sehnen sich nach guter Küche. Nur die wenigsten können es sich leisten. Und Dominikaner haben (sorry) keine Esskultur. Man ist warm oder kalt, aus der Styrpourschachtel, sitzen im Rinnstein neben Müll und Dreck. Man sitzt im Bett und mampft, vorm Fernseher, im Patio... Wer aber sitzt mit Familie am Tisch, gemeinsames Essen? Esskultur? Ach und ja, fahrender Imbisswagen hier: Du machst Dir Feinde. Die Betreiber von Frituras/Comedores/Restaurantes wenn Du in deren Straße parkst! Kann böse werden. Du brauchst Lizenzen. Also bevor man alles rosig sieht, man schaue mal was andere machen. Pica pollo. Salon. Anwaltskanzlei. Gibt es an jeder Ecke. Muss also doch laufen?! Rechtschriebung: wär nich wist was man schript - der greive zruck auf RECHTSCHREIBPRÜFUNG ansonsten denke ich an Worte von Bergfrosch: man dominikanisiert. ehhhhh? Geschrieben am 3/24/2009 8:37 AM von suroeste. |
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| #12 - Posted 24 März 2009, 8:56 AM | |
Ort: Deutschland Beitrittsdatum: January 2009 Mitglied #: 37 Posts: 12 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. Ein Bekannte sagte mir mal, er käme in Die Dominikanische Republik, um mal wieder richtig Deutsch zu essen. Was gibt es denn in der BRD: Japanisch = toter Fisch, griechisch, Türkisch, Italienisch, Chinesisch, Ami-Junk-food wie Hamburger und andere Dickmacher. Noch ein Satz zur Rechtschreibung, von wegen , das ist nicht schlimm. Das ist immer noch ein Abbild seiner Bildung, aber im Rahmen der Antiautoritären Generationen ist Intusiasmus schon eine Kunst, in einem Wort gleich 2 Fehler einzubauen. Aber 2 + 3 = 7 ist ja auch ein unheimlich gut angenähertes Ergebnis. |
| #13 - Posted 24 März 2009, 9:54 AM | |
Ort: Dominikanische Republik Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 25 Posts: 52 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. @megaclaus hast wohl Recht mit Bildung. Ein Problem ist z.B. die neudeutsche Ausdrucksweise. Typen wie Bohlen bringen das Niveau runter. Nur der Typ kann es sich leisten wie ein Depp zu reden. Dann wird alles amerikanisiert. Bringt nette Stilblüten. Siehe mal oben rechts hier im Forum die Werbung. Luftfracht / Seefracht / Import und dann Achtung: es wird nicht mehr deutsch, dafür englisch falsch geschrieben. Gastro Servic Aleman Vielleicht ist das auch nur eine Englisch/Türkisch/Spanische Multikulti- Message? Dass ich das nun wieder nicht erkannt habe!! ist sicher ein gewollter Werbe-Gag. Tja, ich bin zu altmodisch für diese Welt. |
| #14 - Posted 24 März 2009, 12:35 PM | |
Ort: Deutschland Beitrittsdatum: January 2009 Mitglied #: 37 Posts: 12 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. Dann lass uns mal altmodisch bleiben. Hier gibt noch nette Erläuterungen: http://www.vds-ev.de Wer hat denn einen Engländer oder einen Amerikaner von einem "handy" reden gehört? Streng übersetzt heisst das nämlich "handlich" Dann telefoniert mal schön mit Eurem "Handlich". |
| #15 - Posted 25 März 2009, 10:37 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | Nahrungsaufnahme und Falschschreibung Quote: suroeste previously said: ...Auch Residenten haben Hunger und sehnen sich nach guter Küche. Nur die wenigsten können es sich leisten. Also, ich bin froh, in Las Terrenas deutsche Kueche vorzufinden. In zwei Lokalen wird durchaus gutes und preiswertes Essen serviert (um die 200 RD$, je nach Gericht). Nach vielen Jahren des Hierseins hat man halt einfach mal Appetit auf Rouladen mit Blaukraut, ein ordentliches "Wiener" Schnitzel oder einen Sauerbraten mit Semmelknoedeln. Wenn ich unterwegs bin, esse ich eh (oft notgedrungen) dominikanisch und somit immer die selbe Geschmacksrichtung (("Sazón Rancho"...). Quote: suroeste previously said: Und Dominikaner haben (sorry) keine Esskultur. Nein, man kann es oft nur als triebgesteuerte Nahrungsaufnahme bezeichnen. Wer hier feine Tischsitten sucht, ist fehl im Land. Auch in der dominikanischen Oberschicht wird mitunter eher geschaufelt (siehe am Buffet in AI's) als getafelt. Aber gut, das grosse Vorbild USA hat ja die Kulturtechnik, mit Messer und Gabel so umzugehen, dass man sich nicht das Gesicht verkratzt, auch schon fast verlernt. Die andere Kulturtechnik des Rechtschreibens wirkt auch veraltet und man bemueht sich, durch Rechtschreibreformen den Ungebildeten entgegenzukommen. Also: Schreibfreiheit, gleiche Dummheit fuer alle! Bergfrosch Geschrieben am 3/25/2009 10:42 AM von Bergfrosch. Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #16 - Posted 25 März 2009, 1:09 PM | |
Ort: Dominikanische Republik Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 25 Posts: 52 | RE: Nahrungsaufnahme und Falschschreibung Gute Küche suche ich hier auch oft - vergeblich. In Sosua gab es die zur Genüge. Allein das Umfeld ist zu klein für das große Angebot. Und Touristen werden immer seltener. Hinzu kommt erschwerend dass der dortige Tourismus lieber Geld ausgibt für Bier und "zweibeiniges Fleisch". Hausmannskost - so wie es der Hexenkessel damals anbot, die Fischerhütte in Cabarete, das ist in manchen Gegenden Rarität. Doch wie gesagt, die hier vorgebrachte Geschäftsidee muss wohl überlegt werden. Mir sagte mal jemand (Deutscher): ich mache dann einen Comedor auf. Wenn ich zu Hause koche kommen die dominikanischen Nachbran gerannt: hmmm das riecht aber gut, und stürzen sich auf leckere Suppen oder Frikadellen. Stolz berichtete dieser Mann: die lecken sich sogar die Finger ab!! Tja, die Idee wurde nix. Denn es ist auch immer ein Utnerschied ob der Domimikaner sein Essen zahlen muss oder schnorren kann! Und Schnorrer sind keine Gäste von denen man leben kann. Hier in Barahona hat es am Malecon, in der Stadt selber und an Parks eine Vielzahl der Pollo al carbon. Was hier täglich an Hühnern auf dem Grill landet sprengt die Vorstellungskraft vieler. Und alle leben gut davon. Mein Favorit bringt es auf 120-150 halbe Hähnchen. AM Wochende auch gern 190-200. Davon kann so mancher Grill in Sosua träumen. Da erinnere ich mich an unseren leider verstorbenen Theo: mehr als an 3 Tagen in der Woche lohnt es sich nicht den Grill anzuschmeißen!! Darum schrieb ich ja: pica pollo, funktioniert immer. |
| #17 - Posted 25 März 2009, 2:06 PM | |
Ort: Deutschland Beitrittsdatum: January 2009 Mitglied #: 37 Posts: 12 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. Quote: Axel_ previously said: Habt ihr sonst noch probleme????? Wer nicht schreibt >>>>>kann auch keine fehler machen!!!!!!!!!!! ![]() Das scheint ein Selbstportrait zu sein! bei den Snobs ist dann das Brett aus Teakholz |
| #18 - Posted 26 März 2009, 10:04 AM | |
Ort: Deutschland, Salzwedel-Land Beitrittsdatum: November 2008 Mitglied #: 29 Posts: 48 | RE: Wo bleibt der Intusiasmus der Europäer in der Dom. Rep. Ich esse bei meinen Aufenthalten in der DR sehr gern dominikanisch. Aber schon nach 2 Wochen träume ich schon von einem Natursauerteig-Roggenbrot, Sauerkraut, Kasseler, Jägerschnitzel, frischen Brötchen, also vom typischen deutschen Essen. Habe in Santo Domingo versucht Sauerkraut zu kaufen, sollte es im französischen Supermarkt geben. Ich fragte einen Verkäufer, der meinte Sauerkraut gäbe es erst wieder wenn die Bohnen verkauft wären. Typisch dominikanisches Essen auf Dauer, nee ist doch nicht so das Richtige für mich. Geschrieben am 3/26/2009 10:05 AM von Klara. |
| #19 - Posted 26 März 2009, 10:48 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | No hay Quote: Klara previously said: ... träume ich schon von einem Natursauerteig-Roggenbrot, Sauerkraut, Kasseler, Jägerschnitzel, frischen Brötchen, (...) Habe in Santo Domingo versucht Sauerkraut zu kaufen, sollte es im französischen Supermarkt geben. Kasseler gibt es (chuleta ahumada), Sauerkraut auch (meist in Glaesern aus den USA). Ein "Sauerteig-Roggen-Holzofenbrot" nur bei mir... (Allerdings unverkaeuflich.... B'frosch Geschrieben am 3/26/2009 10:49 AM von Bergfrosch. Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #20 - Posted 26 März 2009, 9:59 PM | |
Ort: Dominikanische Republik Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 25 Posts: 52 | RE: No hay @Klara in den kleinen "Deutsch-Colmados" gibt es Sauerkraut, Grünkohl, Rotkraut... Nicht gerade billig, aber es ist einem ja auchnicht jeden Tag nach Sauerkraut. Dominikanische Küche an dominikanischen Straßen ist halt sehr -einseitig -fettig -fast immer kalt unter der tollen Glühbirne -sofern man pappig und salzig nicht als Geschmack bezeichnet ist es auch "geschmacksfrei". Aber es macht satt. Komischerweise habe ich viele Dinge nach einiger Zeit einfach als eklig empfunden. Ob habichuela-Pampe oder habichuela con dulce, oder Auberginen... Als meine Frau dann mal was für sich kochte...da kriegte ich dann doch lange Zähne. Welch ein Duft und was für Leckereien! Es kommt ebena uch darauf an wo man "dominikanisch" ist. Habe schon so manchen Teller abgeleckt...allerdings nie an einem Comedor wenn mich da mal der Hunger hintrieb. Habe mir dann immer (wie in D nach einem McDonalds Besuch) wieder geschworen: nie wieder - besser Hunger. Und man geht doch wieder hin. |




