| #1 - Posted 13 Februar 2009, 8:23 PM | |
Ort: Deutschland, Kempten Beitrittsdatum: February 2009 Mitglied #: 44 Posts: 21 | Unser Mitgefühl für die Menschen in den Krisengebieten in Domrep! haben nur durch Info im Web erfahren über die Tagelangen Regenfälle in Domrep und meine Frau und ich möchten unser Mitgefühl aussprechen für alle die dieser Katastrophe zum Opfer gefallen sind!lieben Gruss aus Nesselwang/Germany von Chris und Mike! |
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| #2 - Posted 17 Februar 2009, 2:13 PM | |
Ort: Dominikanische Republik Beitrittsdatum: November 2008 Mitglied #: 28 Posts: 72 | RE: Unser Mitgefühl für die Menschen in den Krisengebieten in Domrep! Na und jetzt kommt schon das nächste Regengebiet an. Ab heute kommt was aus Kuba rüber, dann regnets im Norden schonwieder |
| #3 - Posted 17 Februar 2009, 2:39 PM | |
Ort: Deutschland, Salzwedel-Land Beitrittsdatum: November 2008 Mitglied #: 29 Posts: 48 | RE: Unser Mitgefühl für die Menschen in den Krisengebieten in Domrep! Hallo Mike, ich finde das wirklich nett, das Du der armen Menschen gedenkst. Ich war gerade in der DomRep, nicht als Allinclusive-Tourist, sondern auf eigene Faust. Allerdings wohnt eine Bekannte von mir in Santo Domingo. Aber was wir so erlebt haben, Schönes Beeindruckendes, aber auch viel, viel Negatives. Mehrere Stunden täglich ohne Strom und Wasser war dabei bestimmt das kleinste Übel. Wir waren auch in dem ärmsten Gebiet am Fluß. Du glaubst es nicht, dort wo die Hütten weggespült wurden werden sie wieder aufgebaut. Unglaublich. Das nächste Unwetter kommt bestimmt. Kannst die Kamera gleich da lassen, es sind immer die gleichen Gebiete und immer die gleichen Bilder. Dazu kommt die fehlende Müllentsorgung, Du kannst Dir das nicht vorstellen, wenn Du es nicht mit eigenen Augen gesehen hast. Dadurch natürlich auch das entsprechende Ungeziefer. Geh mal abends auf die Straße - die Ratten lassen grüßen. Ehrlich, ich bin am überlegen, ob ich das nächste Mal wieder in einem gepflegten Hotel einbuche. Bist Du schon mal in den Krisengebieten gewesen? Ansonsten ist es wunderschön, vor allen Dingen für Naturliebhaber Barahona und Umgebung. Sehr vielfältige Natur. Eben bist du noch in einer Kaktuswüste und schon stehst du im Regenwald. Die Bahia des las Aguilas. Ein Traum. Naturstrand soweit das Auge reicht. Ein türkisfarbenes Meer wie eine Badewanne und kein Mensch weit und breit. Himmlisch. Aber die Bilder der Armenviertel haben sich in mein Hirn eingebrannt. Liebe Grüße Klara Geschrieben am 2/17/2009 2:45 PM von Klara. |
| #4 - Posted 18 Februar 2009, 10:35 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | Logik der Dritten Welt Quote: Klara previously said: .... Du glaubst es nicht, dort wo die Hütten weggespült wurden werden sie wieder aufgebaut. Unglaublich. Eher logisch, was aber nicht heissen soll, dass es vernuenftig ist...... B'frosch Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #5 - Posted 18 Februar 2009, 3:04 PM | |
Ort: Deutschland, Salzwedel-Land Beitrittsdatum: November 2008 Mitglied #: 29 Posts: 48 | RE: Logik der Dritten Welt Da hast Du sicher Recht. ich habe auch das Gefühl sie wollen gar nicht weg. Einigen Familien wurden Wohnungen in sicheren Gebieten zur Verfügung gestellt. Sie haben diese vermietet und bleiben in ihrer Hütte. |
| #6 - Posted 19 Februar 2009, 1:00 PM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | Slums am Fluss Quote: Klara previously said: Da hast Du sicher Recht. ich habe auch das Gefühl sie wollen gar nicht weg. Einigen Familien wurden Wohnungen in sicheren Gebieten zur Verfügung gestellt. Sie haben diese vermietet und bleiben in ihrer Hütte. Aus "betriebswirtschaftlicher" Sicht eine richtige Entscheidung... In vielen Gegenden werden die Flussufer von Landlosen besiedelt (obwohl es gesetzlich untersagt ist und eigentlich von der "Kriegsmarine" unterbunden werden muesste) und es entstehen slumaehnliche Barrios (z.B. auch in Nagua, wo man beim Ueberqueren der Bruecke die grosse Blech- und Kartonsiedlung sieht) mit unhygienischen, menschenunwuerdigen Wohnbedingungen. Schlimm, aber typisch fuer die Dritte Welt. Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #7 - Posted 22 Februar 2009, 9:10 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | Die Menschen am Fluss Hierzulande wird das Problem der Landlosen immer deutlicher. Die Menschen (unter ihnen auch viele Haitianer) siedeln an den Flussufern, da dort in der Regel keine Besitztitel vorhanden sind bzw. keine festen Gebaeude errichtet werden duerfen. Die Regierung setzt jedoch aus politischen Gruenden die Verbote nicht durch und wird dann eben bei Ueberschwemmungen mit den Klagen und Hilferufen der Obdachlosen konfrontiert. Eine Zwickmuehle... Geschrieben am 2/22/2009 9:13 AM von Bergfrosch. Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #8 - Posted 9 Dezember 2009, 10:25 PM | |
Ort: Dominikanische Republik, El Carril Beitrittsdatum: July 2009 Mitglied #: 95 Posts: 37 | RE: Unser Mitgefühl für die Menschen in den Krisengebieten in Domrep! Es ist eben ein Geben und Nehmen, mehr ein Nehmen alls ein Geben. Was machst Du denn mit einem Einkommen als Arbeiter von 8000 Pesos oder 10.000 Hast noch eine Frau und ein oder zwei Kinder zu versorgen ? Da bist Du froh wenn Du überhaupt ein Dach über dem Kopf hast, egal wo und wie mies. Dass der Mülll überall rumliegt stört mich persönlich auch, aber ich denke daran wieviel Bock die Leute haben etwas zu ändern. Für was ? dafür das der nächste Nacbar seinen Müll vor Deine Türe schmeisst ? Solange der Staat die Gelder die aus dem Ausland kommen nicht auch direkt für Massnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur ausgibt, bleibt alles wie es ist. Was nützen denn die 185 Millionen Euro für eine bessere Stromversorgung ? Da werden ein paar Aufträge an die Amigos vergeben und dann ist das Geld gut untergebracht, aber Strom gibts deswegen trotzem nicht, denn die Amigos machen ja nix ausser das Geld annehmen, vielleicht kreieren sie eine Baustelle für einige Jahre. Aber dann ist auch gut, mehr kann mann nicht erwarten. Und sollte doch zufällig mal etwas realisiert werden, dann ist es z.B. ein Regenablauf aus Beton, 60 cm breit, 50 cm hoch, der einfach längs der Strasse betoniert wird und alle Einfahrten zubetoniert 50 cm hoch. Ich frag mich jeden Tag wie die Leute hier überleben können. Wenn ich die Preise in La Sirena anschaue, was mich das Wasser kostet zum Duschen und zum trinken, die Stromversorgung einigermassen aufrecht zu erhalten. Na ja, ein bisschen billiger wie in Deutschland ist es schon, aber nicht viel. Da frag ich mich dann zum wiederholten mal, wie kann eine Familie mit 200 Euro im Monat überleben ?? Saludos Uli Geschrieben am 12/9/2009 10:27 PM von ElAndaluz. |
| #9 - Posted 10 Dezember 2009, 11:17 AM | |
Ort: Dominikanische Republik, nahe Las Terrenas, Samaná Beitrittsdatum: October 2008 Mitglied #: 24 Posts: 125 | Nicht billig Quote: ElAndaluz previously said: Na ja, ein bisschen billiger wie in Deutschland ist es schon, aber nicht viel. Da frag ich mich dann zum wiederholten mal, wie kann eine Familie mit 200 Euro im Monat überleben ?? Wer hier einen gewohnten (nicht gerade niedrigen) europaeischen Lebensstandard beibehalten moechte, zahlt eher mehr. Freilich, man kann sich bescheiden und kommt dann billiger weg. Meiner Meinung nach fuehrt das aber regelmaessig zu einer gewissen "Verbuschung". Wie auch immer, billig ist das Land schon lange nicht mehr. B'frosch Alles geht seinen karibischen Gang. |
| #10 - Posted 2 März 2010, 11:52 AM | |
Ort: Deutschland, Dresden Beitrittsdatum: February 2010 Mitglied #: 165 Posts: 2 | RE: Unser Mitgefühl für die Menschen in den Krisengebieten in Domrep! Hallo und ich schliesse mich Euren Worten an,sollte ich bald eine private Unterkunft in der DomRep bekommen werde ich auch helfen.Es ist eigentlich so das man einfach helfen sollte in irgend einer Form.Nur ein Gebet allein hilft nicht.Gruß Beidinger Germany Geschrieben am 3/2/2010 11:55 AM von Beidinger. |



