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BONAO.- Präsident Fernandez kündigte in der Nacht zum Freitag eine Reihe von Maßnahmen an, um den 900 Arbeitern des Unternehmens Falconbridge Dominicana, die in dieser Woche entlassen wurden, zu helfen und die Wirtschaft der Region Monseñor Nouel anzukurbeln.

Während einer Sitzung mit den gekündigten Angestellten und Vorsitzenden des Unternehmens versprach der Präsident, Arbeiter ab dem Alter von 55 Jahren zu pensionieren. Nach Berechnung des Arbeitsministeriums würden 90 Mitarbeiter davon profitieren.

Für die übrigen Arbeiter bestehe die Möglichkeit einen Arbeitsplatz im neuen Tourismusprojekt "Punta Perla" in der Provinz La Altagracia zu bekommen.

Er erklärte, das Projekt sei sehr groß, und man werde 200 ehemalige Arbeiter des Falconbridge-Unternehmens übernehmen können. Für die Arbeiter entstehen allerdings eine Serie von Problemen, daß sie z.B. erst von Bonao nach La Altagracia fahren müssen.

Der Präsident schlug daraufhin vor, Busse zum Transport zur Verfügung zu stellen, und den Arbeitern neben Feier-und Ferientagen jeden Monat eine Woche frei zu geben. Er betonte, dass die Arbeit in dem Tourismusprojekt freiwillig sei, und die Arbeiter sich nicht dazu verpflichten müssen.

Der Gewerkschaftsführer des Unternehmens, sowie der Sprecher der arbeitslosen Arbeitnehmer bezeichneten die Kündigungen während der Sitzung als ungerecht und unethisch.

Sie erwähnten, dass viele von ihnen mit Schulden aus dem Unternehmen gehen, da sie sich Geld von der Firma geliehen hatten, und dieses nun ohne Gehälter nicht zurückzahlen können.

In diesem Zusammenhang bat der Präsident den Vorstand des Unternehmens, nicht die Ressourcen, die den Arbeitnehmern zustehen zu Schuldentilgung der einzelnen zu Verwenden. Die Regierung werde eine Verreinbarung zur Übernahme der Schulden der Arbeiter vorbereiten.

Im Hinblick auf die auzuzahlende Liquidation schlug Fernandez vor, das Geld auf einer Bank zu einem bevorzugten Zinssatz zu hinterlegen, und es monatlich wie ein Gehalt auszuzahlen.

Für jene, die diesen Vorschlag nicht annehmen wollen, bot der Präsident an, Arbeitsplätze in Wiederaufforstungsprojekten und Landwirtschaft, Entwicklung der Infrastruktur sowie anderen Bereichen zu vermittlen. Er erklärte, dass es viele Möglichkeiten gäbe, Arbeit zu finden.

Falconbridge Dominicana sah sich in diesem Monat gezwungen, aufgrund der sinkenden Nachfrage von Nickel und der globalen Finanzkrise 900 Mitarbeiter zu entlassen.

 

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KOMMENTARE
1 Kommentar(e)
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Eingesandt von: Roberto, 14 Dez 2008 7:44 AM
Aus: Dominikanische Republik
Und was passiert mit den 3000 Kündigungen der Firma Grupo M. Am Freitag wurden laut Angaben 4000 Arbeiter gekündigt, 3000 Dominikaner an der Grenze bei Dajabon, und 1000 Haitianer, die in Haiti für die Firma arbeiteten. Unser guter Präsident muss sich da noch etwas anderes einfallen lassen, zum Beispiel einen gut durchdachten Plan, nicht nur vorne zu die Löcher stopfen wie sie gerade kommen.
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