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HIGÜEY. Bei einem Unfall heute morgen auf der Strasse Higüey--La Romana starben mindestens 29 Personen und 30 wurden verletzt. Der Zusammenstoß ereignetes sich zwischen einem Lieferwagen, einem Touristenbus und einem Autobus.

Bis 11.00 h heute morgen war noch keines der Opfer identifiziert, während Militärangehörige, Feuerwehr, Zivilschutz, Mitglieder des Gesundheitswesens, Polizei und die Hauptstadtautorität für Transport (Amet) die Verletzten in verschiedene Krankenhäuser transportierten.

Der Unfall fand kurz nach 8.00 h statt, als ein Lieferwagen Toyota in Richtung Higüey-La Romana auf der Höhe der Kreuzung Benedicto ein Fahrzeug überholte . Dort kam ein Autobus der Gewerkschaft der Berufsfahrer La Romana (Sichoprola) entgegen und sie stießen zusammen.

Durch die Wucht blieben der Lieferwagen an der Straßenseite und der Linienbus mitten auf der Fahrbahn stehen. Auf ihn fuhr der Autobus der Firma FL Tours, der von La Romana kam und sich mit 46 Touristen auf dem Weg nach Bavaro befand.
Der Touristenbus blieb mit den Rädern nach oben liegen, und die meisten Fahrgäste wurden eingeklemmt.

An der Unfallstelle halfen auch ein Hubschrauber und ein Krankenwagen von Amable Aristy Castro, Generalsekretär des Bundes der Dominikanischen Gemeinden.

Im Hubschrauber wurden viele Verletzte nach La Romana und San Pedro de Macorix transportiert.

Der Transporteur Manolo Ramirez (Pupito) stellte zwei Minibusse mit 25 Plätzen zum Transport von Verletzten zur Verfügung.

Ramirez, führendes Mitglied der Gewerkschaft der Transporteure Higüey-La Romana, sagte, dass es bis jetzt in der Zone noch nie so eine Tragödie gegeben habe.

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KOMMENTARE
4 Kommentar(e)
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Eingesandt von: harrydr, 15 Aug 2008 4:15 PM
Aus: Dominikanische Republik, Cambita-Garabito
Leider kommt es immer wieder zu diesen tragischen Unfällen.
Kann mich an meine Zeit bei Condor erinnern, musste mein Auto dreimal von der Strasse lenken, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Erinnere mich die meisten Touristen sprachen von den Transfers zum und vom Flughafen mit zitternden Knien, die Fahrten wurden teils als Höllenfahrt und die Fahrer als Kamikaze beschrieben.
Ich liebe die Freiheit in der Dominikanischen Republik, aber bestimmte Verhaltensweisen sollten oder müssten kontrolliert und im Notfall schmerzhaft bestraft werden.
Es gibt Fahrtenschreiber die man so leicht kontrollieren kann. Diese sollten zumindest bei den öffentlichen Busen vorgeschrieben sein. Wäre vielleicht eine Idee, die man über die Botschaften anregen sollte. Dies würde sicher helfen einige Unfälle zu vermeiden. Hoffe es ließt einer unserer Botschaftsangehörigen diesen Kommentar.
Oder aber wie ich in meinem Märchen schreibe alles wäre zu schön um wahr zu sein.
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Eingesandt von: Axel_, 16 Aug 2008 8:45 AM
Aus: Dominikanische Republik, Juan Dolio
Wir hatten auch mal so einen Fall Harry.
Als ich Gäste abholte am Flughafen Punta Cana, auf den rückweg überholte uns ein Reisebus auf Kamikaze art. Ich bremste ab, das er schneller überholen konnte. Ich sagte noch zu meinen Gästen, das es normal ist hier. Nach ein paar Kilometern ein Unfall: der Reisebus wollte ein weiteres Fahrzeug überholen und hatte auf der gegenfahrbahn einen Motoconchofahrer übersehen. Der Junge lag auf der Fahrbahn ohne Schädeldecke und die Reisegäste in den Bus hatten die Gehirnmasse im Gesicht und am Körper.
Wir haben vorher noch gesagt, ein Wunder das hier nicht mehr passiert bei solchen Fahrern.
Hatte sich als falsch erwiesen.
Beim Autofahren meint man immer die werden verfolgt, so rasen die Dominikaner. Ansonsten haben Sie die Ruhe weg. Das verstehe ich bis heute noch nicht!
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Eingesandt von: Strega, 16 Aug 2008 11:00 AM
Aus: Schweiz
Schliesse mich dem Komentar von Axel sowie Harry an.
Autofahren in der DR ist gefährlich und es verwundert mich, dass beim Busunglück so schnell Hilfe vor Ort war. Habe in der Gegend zwei Jahre gelebt und die Strasse La Romana - Higuey fast täglich gefahren - Horror! Die Busse sind enorm schnell unterwegs und überholen halsbrecherisch in Kurven, bei Kreuzungen usw. Auch Lastwagen mit gefährlicher Fracht scheint die Sicherheit nicht zu interessieren. PWS, Busse und Motos sind nachts ohne Licht unterwegs. Fahrzeuge mit schlechten Bremsen, abgelaufenen Reifen oder anderen Mängeln liegen an der Tagesordnung. Habe nie eine Kontrolle der Amet nachts gesehen.
Alkohol ist auch viel im Spiel. In der einen die Bierflasche, in der anderen das Handy und so noch fahren...?
Wurde als Weisse oft von der Amet kontrolliert. Busse für mich - Dominikaner nicht!
Liebe die DR und die "Freiheit" auch. Nur der Preis ist mir zu hoch. Gibt in unserem Land trotz Gesetzen auch "Freiheiten" nur eben andere.
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Eingesandt von: Roberto, 16 Aug 2008 11:33 AM
Aus: Dominikanische Republik
Hier muss man zum Autofahren einen siebten Sinn sehr gut entwickeln, sonst krachts ganz schnell einmal.

Dies hier ist mir am vergangenen Sonntag auf der Autopista Las Americas, vom Flughafen Richtung Santo Domingo passiert: Wir wurden von beiden Seiten von Mopedfahrern, die offensichtlich ein Rennen veranstalteten, überholt. Unsere Geschwindigkeit war ca. 90 Stundenkilometer, das ganze ereignete sich um ca. 17:00 Uhr.

Hier das Video, leider haben wir den Anfang des Rennens verpasst, der war noch wesentlich beeindruckender, da sie von beiden Seiten kamen:

http://www.autofiebre.com/videos/....-racing/191/Locos-en-las-Americas
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