SANTO DOMINGO .-Rund 28.000 Dominikaner und 800 Ausländer können die Dominikanische Republik nicht verlassen.
Als Grund werden von den Behörden vorallem kriminelle Hintergründe angegeben, die die betroffenen Personen zwingen, im Land zu bleiben.
Die Fälle seien in den vergangenen 4-5 Monaten deutlich angestiegen, einige liegen aber auch schon bis zu 15 Jahren zurück.
Zu den Personen gehören unter anderem auch 265 aktive oder im Ruhestand befindliche Mitglieder der Polizei und Streitkräfte, 17 ehemalige Treuhänder und dutzende Manager und Amtsverwalter sowie 27 ehemalige Bankführungskräfte.
Drogenhandel, Betrug, sexueller Missbrauch, Entführung und andere kriminelle Handlungen gehören zu den Gründen, warum die Personen, zu denen ausser Dominikanern unter anderem auch Spanier, Franzosen, Kanadier, Italiener, Kubaner, Kolumbianer und Venezolaner gehören, das Land nicht verlassen können.
Die Einwanderungsbehörde berichtet, dass täglich 5-7 Anträge von der Staatsanwaltschaft über Personen gestellt werden, die von den Justizbehörden gesucht werden.

