SANTO DOMINGO .-Am 4. August feierte die Hauptstadt der Dominikanischen Republik ihren 513. Geburtstag.
Bartholomäus Kolumbus, ein Bruder des Entdeckers Christoph Kolumbus, gründete im Jahr 1496 östlich des Ozama Flusses die heutige Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo.
Mündlichen Überlieferungen zufolge wurde die erste Stadt mit dem Namen Villa Isabela zunächst im Norden bei Puerto Plata gegründet.
Jedoch erkrankten die ersten Siedler an verschiedenen Seuchen und verstarben, was auf die angeblich schlechten Winde an der Nordküste geschoben wurde.
Christopher Kolumbus gab daraufhin den Befehl, an die Südküste umzusiedeln, wo die neue Stadt unter dem Namen Villa Nueva Isabela von seinem Bruder gegründet wurde.
Später wurde die Stadt in Santo Domingo umgetauft, den Namen den sie noch heute trägt.
In der historischen Altstadt (Zona Colonial) sind noch heute zahlreiche Gebäude zu bewundern, die die Zeiten überdauert haben und mühevoll renoviert worden sind.
Die erste Stadt in der neuen Welt, von der aus sich die europäische Kultur in Amerika ausbreitete, ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und wird jedes Jahr von tausenden Touristen aus aller Welt besucht.
In Santo Domingo befindet sich ebenfalls die erste Katherale Amerikas, die vom verstorbenen Papst Johannes Paul II im Rahmen der 500-Jahr Feier der Evangelisierung der neuen Welt besucht wurde.
Ausserdem war die Stadt im Jahr Gastgeber der Panamerikanischen Spiele im Jahr 2003.


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