DAJABON .-Militärische Truppen bewachen seit Samstag die Tankstellen der Grenzregion in der Dominikanischen Republik, um den Schmuggel von Treibstoff in das Nachbarland zu verhindern.
Der illegale Treibstoffhandel nahm seit dem Erdbeben am Dienstag bedeutend zu, da zahlreiche haitianische Tankstellen seit der Katastrophe keinen Nachschub mehr erhalten haben oder zerstört worden sind.
Haitianische Motorradfahrer versuchen Militär und Tankstellenpersonal zur Herausgabe von Treibstoff zu bewegen, um diesen in ihr Heimatland zu bringen. Dort verkaufen sie das dringend benötigte Benzin für beinahe das Dopplelte des regulären Preises.
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War das Benzin und der Diesel vor zwei Wochen nicht deutlich billiger, sehe ich richtig 196 Peso fast 4 Euro die Gallone ? da zocken doch die Mineralölkonzerne unverfroren mit.
Die habens allerdings nicht nötig, der Schmuggler mit seinen paar Kanistern verdient sich was zum Essen für die Familie, die Konzerne einige Millionen für Ihre Aktionäre, und die sind sicher nicht hungrig sondern nur gierig. Hoffentlich verschlucken sie sich auch mal an den Pesos die sie bekommen.
Wenn Menschen die wirklich nichts haben, zum Leben zum Essen, Benzin kaufen und es mit Gewinn verkaufen ist das wohl kaum unanständig -oder?