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SANTO DOMINGO .-Der evangelische Pastor Ezequiel Molina Rosario forderte in seiner Neujahrsrede im Olympia-Stadion "Felix Sanchez" die Legalisierung von Drogen als Prävention gegen den Drogenhandel.

Er erklärte, dass die Preise für Drogen schlagartig sinken und die Gewinne für Drogenhändler wesentlich niedriger ausfallen würden. Die Legalisierung würde dem Drogenhandel laut des evangelischen Kirchenführers den Wind aus den Segeln nehmen.

"Warum nicht ein Laster mehr legalisieren, wie schon den Alkohol und den Tabak?", sagte Molina Rosario, und erklärte der angeprangerte Kampf der Regierung gegen den Drogenhandel sei Verlogenheit und Heuchelei. "Die Verbrecher bestimmen bis wann wir abends ausgehen können und wo wir hingehen können", und sagte dass der Zustand der Unsicherheit Realität sei.

Weiterhin betonte er, dass Drogenhändler nicht bestraft werden, da die Richter Angst vor Anschlägen auf sich und ihre Familien haben.

 

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KOMMENTARE
7 Kommentar(e)
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Eingesandt von: geraldo, 2 Jan 2010 3:21 PM
Aus: Dominikanische Republik, la vega
kann dem pastor nur voll zustimmen, er hat völlig recht mit seiner forderung
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 3 Jan 2010 11:37 PM
Aus: Dominikanische Republik
Nur so bekommt man das in den Griff.
Im Moment schiebt man doch nur anständigen Menschen Drogen unter, erklärt sie zum Drogenhändler, kassiert sie ab, ruiniert deren Leben, läst sich schamlos feiern und die wahren Schuldigen bleiben unbehelligt weil sich diese 'Helden' nicht an sie herantrauen. Das kann auf keinen Fall so weitergehen!
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Eingesandt von: Silke, 4 Jan 2010 1:42 AM
Aus: Dominikanische Republik, Santo Domingo
Keinesfalls will ich den Konsum von Drogen promovieren, aber ich denke dass verbotene Dinge interessanter sind als legale. Wahrscheinlich würde der Drogenkonsum bei Legalisierung ohnehin weniger interessant sein.
Und die wahren Schuldigen machen kein Geschäft mehr.

Aber solange die Regierungen am Drogenhandel mitverdienen, wird es soweit nicht kommen. Wie der Pastor schon sagt, der angeprangerte Kampf ist nichts als Lüge un Heuchelei.
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Eingesandt von: HansUdo, 5 Jan 2010 9:29 AM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Zumindest hier an der Nordkueste ist der Drogenhandel schon lange stillschweigend legalisiert!
Fast jeder Motoconchofahrer besorgt einem zu jeder Zeit dieses Zeug!
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Eingesandt von: LuciusVoldemort, 5 Jan 2010 5:10 PM
Aus: Dominikanische Republik
@Hans Udo, der unterschied ist nur, der motoconcho bleibt unbehelligt aber dich bekommt man an den haken. Und was das heißt, kannst du dir vorstellen. Du wirst zahlen müssen. An die bullen, an den fiscal an die rechtsverdreher usw.
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Eingesandt von: HansUdo, 6 Jan 2010 8:56 AM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Stimmt - jenachdem ist es aber nicht mit zahlen alleine getan. Oft hat man dann Gelegenheit, einen 'Aktiverlebnisurlaub' in einem original dominik. Jail erleben zu duerfen.
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Eingesandt von: HEINZ954, 6 Jan 2010 10:58 AM
Aus: Dominikanische Republik
vor 30 jahren hat ein kolumbianischer präsident den us-behörden genau diesen vorschlag gemacht. resultat: "herr präsident, wenn sie die drogen in ihrem land legalisieren, ziehen wir jegliche unterstützung für ihr land zurück. ausserdem setzen wir sie auf die liste der uns nicht verbündeten!!!"

es ist sehr viel geld im spiel - wer alles lebt davon??? doch wohl nicht nur die drogenbarone alleine (s. telefonanruf des vor kurzem entwischten drogenbarons!!!)

gedanken hierzu können sich alle leser selber machen.

der pastor spricht von lüge und heuchelei !!! = ergebnis wie bei al capone...
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