SANTO DOMINGO .-Der Abgeordnete Victor Bosono kritisierte die hohe Summe an finanziellen Mitteln, die von der Zentralen Wahlommission (JCE) an die Parteien für ihre Kampagnen verteilt werden.
1,85 Milliarden Pesos sei seiner Ansicht nach viel zu hoch, und er schlug vor, 25% des Geldes für humanitäre in Haiti zur Verfügung zu stellen.
Bisono erklärte, das dies ein Solidartätsbeitrag der Parteien sein könnte, denn auch viele andere Institutionen wie das Rote Kreuz und das Gesundheitsministerium stellten einen Teil ihren Budgets zur Verfügung, um dem Nachbarland zu helfen.
Vorallem die Krankenhäuser an der Grenze sind überfüllt und überlastet und könnten die finanzielle Unterstützung brauchen, anstatt sie in überteuerten Wahlkampagnen für die Gemeinde-und Kommunalwahlen im Mai zu verschwenden.


Aber bevor das passiert, geht der Elefant eher durchs sprichwörtliche Nadelöhr.
Meiner Meinung nach sollten die Parteien und die Politiker, die gewaehlt werden moechten, fuer diese Unkosten aufkommen. Die haben sicher genug Geld um ihre Wahl zu finanzieren.
Dann koennte das Geld der JCE im Strassenbau, im Stromsektor, im Bildungs- und Gesundheitswesen etc. eingesetzt werden, was viel sinnvoller waere.
Sie können sich und ihre Parolen im Fernsehen und Radio vertreten. Darauf hat heute jeder Zugriff.
In Deutschland sind die Stationen dazu zwangsverpflichtet. Das sollte dann völlig reichen. Alberne Plakatsprüche wie 'Ich arbeite immer für Dich' sind absolut entbehrlich und nur eine Verschwendung von Rohstoffen. Kurz vor der Wahl bekommt dann jeder Domi auch noch den Tank voll gemacht, eine Flagge der Partei ans Auto und damit fährt er jubelnd im Convoi durch die Gegend. Strom gibts dann eben weniger. Ein weiterer Hinweis, das die Demokratie in dieser Form weltweit nichts mehr taugt.