SANTO DOMINGO .-Regen und niedrige Temperaturen die von einer Kaltfront aus dem Norden verursacht werden, lassen die Bewohner der Dominikanischen Republik zu Jacken und langärmliger Kleidung greifen.
In der Provinz Elias Piña wurde Sonntag Morgen mit nur 14 Grad Celsius die kältesten Temperaturen des Landes gemessen, während in der Hauptstadt um 18 Grad herrschten, einer Kälte die die Bewohner Santo Domingos seit einem Jahrezehnt nicht spürten. Der frische Wind aus dem Norden sorgte dafür, dass die gefühlten Temperaturen wesentlich niedriger lagen und veränderten das Straßenbild mit in Jacken gehüllt Menschen.
Der Kälterekord aus dem Jahr 1972 wurde jedoch noch nicht gebrochen, damals herrschten im März nur 15,6 Grad in der Hauptstadt.
Die Krankenhäuser und Arztpraxen meldeten in den vegangenen Tagen einen sprunghaften Anstieg an Patienten mit Grippesymptomen und bronchialen Erkrankungen.
Das Nationale Wetteramt (ONAMET) berichtete, dass die frischen Temperaturen noch bis zum Anfang der Woche anhalten werden, obwohl das Kaltgebiet bereits abzieht und die Bewölkung nachlassen werde.

