SANTO DOMINGO .-Der illegale Waffenhandel, vorallem mit Waffen aus China, blüht wie nie zuvor in der Dominikanischen Republik.
Während sich der legale Waffenmarkt im Land am Boden befindet, sind automatische Waffen, Uzi und M-16 auf illegale Weise einfach zu erstehen.
"Für 50.000 bis 100.000 Pesos, je nach Käufer und Verkäufer und Bekanntheitsgrad der Waffe ist man schon dabei", sagte eine chinesische Agentur in Santo Domingo.
Selbst ein lokaler Sicherheitsdienst habe kürzlich aus Waffenmangel einen offiziellen Aufruf zum Ankauf von Waffen gemacht. "Was dort angeboten wurde war unglaublich", bestätigte ein Sprecher.
Die Waffen, die vorallem bei privaten Sicherheitsdiensten sehr gefragt sind, gelangen auf verschiedene Weise ins Land. Sowohl an der haitianischen Grenze, als auch an Häfen und Flughäfen wurden zahlreiche Objekte sichergestellt. Die Waffen seien vorallem zwischen Elektrogeräten und Luxusbekleidung versteckt, und passieren die Kontrollen häufig problemlos.

