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SANTO DOMINGO .-Die dominikanische Verkehrspolizei (AMET) verurteilte allein in den ersten 6 Monaten des Jahres 17.249 Autofahrer wegen Überqueren der Kreuzung bei roter Ampel.

Allein aus diesem Vergehen sammelte die AMET Geldbußen in Höhe von 27.598,400 Pesos. In einer Pressemitteilung erklärte die Institution, dass die Fahrer an einem vierstündigen Lehrgang teilnehmen und ihr Fahrzeug zeitweise abgeben mussten.

Weiterhin wurden 198.000 Fahrzeugführer für Verstöße gegen das Verkehrsgesetz sanktioniert, unter anderem wegen Telefonieren während der Fahrt, Behinderung des Verkehrs, unnötige Lärmbelästigung, fehlender Versicherungsschutz und Fahren ohne Führerschein. Rund 25.477 Motorradfahrer wurden wegen Fahrens ohne Helm bestraft, und mußten ihre Zweiräder in die Obhut der AMET geben.

Ferner reklamierte die AMET Fahrzeuge ohne Beleuchtung, Alkohol am Steuer und Verstoß gegen die Gurtpflicht.

"Wir werden das Verkehrsgesetz weiterhin durchsetzen, ohne Rücksicht darauf wer da am Steuer sitzt", betonte AMET Leiter Jose Anibal Sanz Jiminian.

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KOMMENTARE
2 Kommentar(e)
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Eingesandt von: sanbut, 3 Sep 2010 8:53 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Finde ich super. Sollen nur so weiter machen. Die Kontrollen sollten noch haeufiger und konsequenter durchgefuehrt werden (zum Beispiel auch nachts und sonntags, da passierte bis jetzt nichts). Der Dominikaner lernt nur, wenn es ans Geld geht. So haben die Kontrollen drei Effekte. Erstens kriegt der marode Staat einiges mehr an Geld, zweitens wird es sicherer und ordentlicher auf den Strassen und drittens werden die Dominikaner ein wenig erzogen. Und nebenbei gesagt, die Beamten muessen etwas arbeiten und nicht nur rumstehen......
Es waere schoen, wenn der Staat mit diesen Mehreinnahmen dafuer die Strassen in einen besseren Zustand bringen wuerde. So gesehen, erzielen die Kontrollen nur positive Ergebnisse.
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Eingesandt von: Silke, 4 Sep 2010 8:01 AM
Aus: Dominikanische Republik, Santo Domingo
Leider landen die Mehreinnahmen in den Taschen "schwer arbeitender" Politiker
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