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SANTIAGO .-Die Bürger der Gemeinde Licey Al Medio erklärten gestern, sich auf eigene Faust gegen das Verbrechen zu organisieren.

"Nicht mal in unseren eigenen Häusern sind wir mehr sicher", erklärte ein Bewohner, der sich über die zahlreichen Einbrüche in Wohnhäuser und Geschäfte beschwert.

Obwohl die Verbrechen in der Gemeinde ständig zunehmen, unternehme die Polizei nichts. "Wir haben es satt, den Behörden hinterher zu laufen, während wir zusehen müssen, wie die Kriminalität weiter auf dem Vormarsch ist", sagte Ambriorix Cabrera, Präsident der Vereinigung der Geflügelproduzenten.

"Wir wissen zwar, dass dies eigentlich nicht der richtige Weg ist, aber wir sind nun fest entschlossen uns selbst zu wehren", sagte Cabrera und erklärte man werde bewaffnete Nachtwachen durchführen.

Die Idee der Bürgerwehr ist jedoch nicht neu, auch in anderen Gemeinden des Landes nahmen die Bewohner ihre Sicherheit selbst in die Hand. Seit 2009 schützen sich die Bewohner von San Francisco de Macoris selbst, und auch in den Barrios Jagua und Pekin in Santiago gab es ähnliche Bewegungen. Jedoch griff hier das Programm der Regierung "Barrio Seguro", das laut Aussage der Einwohner auch funktioniert.

Jedoch fordert das Programm noch immer mehr Unterstützung der Polizei seitens der Bevölkerung, die Überfälle und Einbrüche häufig nicht melden.

 

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KOMMENTARE
4 Kommentar(e)
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Eingesandt von: pistensau, 28 Jan 2011 2:12 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
man melde doch mal einbruch/überfall; "habe sie ein auto, können sie uns abholen?" ist doch die gängige antwort auf eine telefonische meldung. dann interessiert es wirklich keinen, was tatsächlich passierte; nur, ob auch der kühlschrank noch voll ist.
anschließend soöll man die 'hohen herrschaften' noch umherkutschieren, darf sich selbst um kopien der anzeige und auch noch um die dinge beim fiskal kümmern.
fragt man nach ein paar tagen nach, muß man wieder eine kopie der anzeige mitbringen, weil die ursprungsanzeige auf seltsame weise nicht mehr auffindbar ist.
- noch fragen? -
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 29 Jan 2011 9:39 PM
Aus: Dominikanische Republik
Schon ewig leben Ausländer in Urbanisationen, organisieren Mülldienste, Wasser- und Stromversorgung und nicht zu letzt beschäftigen sie einen Sicherheitsdienst der das Schlimmste verhindern soll.
Polizei, Militär, Politik und Verwaltung gehören leider zum Problem, nicht zur Lösung. Es hat keinen Sinn auf die Polizei zu hoffen, besser man hält sie fern.
Die Verwaltung versucht den seid 10 Jahren funktionierenden Mülldienst zu zerstören, nur um ihr eigenes Rostfahrzeug zu überzogenen Preisen durchzusetzen. Wasserwerk versucht Gebühren zu kassieren, obwohl wir die Wasserversorgung selbst machen, zahlen und somit unabhängig sind. Der Stromlieferant garantiert 24 Stunden Strom, schafft aber meist nur 16. Strassenbau und -erhalt zahlen wir selbst, Beleuchtung -alles.
Wachleute zu finden die Nachts nicht schlafen, nach Hause gehen oder den Dieben Tips geben ist gar nicht leicht.
Es kostet deshalb ein müdes Lächeln, wenn Domis sich selbst organisieren.
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Eingesandt von: HansUdo, 31 Jan 2011 6:37 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Alles korrekt! Leider herrscht hier in immer groesserem Massa das Faustrecht, so traurig wie es ist. Das Desinteresse der hiesigen Institutionen ist haarstraeubend - zwecklos, darueber zu philosophieren!
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 31 Jan 2011 8:14 PM
Aus: Dominikanische Republik
@HansUdo
Philosophieren kann man im Mondlicht. Hier kann man nur informieren.
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