SANTO DOMINGO .-Unter den gleichgültigen Augen der Forstbehörden werden seit mehreren Wochen wichtige Waldbestände in den Hügeln rund um den Nationalpark Los Haitises abgeholzt.
Hunderte von Bäume im Alter von mehr als 100 Jahren wurden gefällt oder abgebrannt, um Platz für Obstplantagen zu schaffen.
Die Einheimischen der Region schweigen, obwohl sie wissen, wer hinter den illegalen Abholzungen steckt. "Sehr Mächtige Leute" seien für die Rodungen verantworlich, die einen Teil der wichtigsten Trinkwasserressourcen der Dominikanischen Republik zerstören.
Erst vor wenigen Jahren wurden erfolgreich Wiederaufforstungsprojekte durchgeführt, die die einzigartige Flora und Fauna des Naturschutzgebietes erhalten sollten, und nun zu Asche verbrannt sind.


Die mit Sicherheit zu erwartenden Millionen aus der EU (oder ist auch egal woher) sind doch schon bei den regionalen Politgrößen und "Don's" zum Kauf neuer Geländefahrzeuge usw. eingeplant.