SANTO DOMINGO .-Der Präsident der Dominikanischen Republik, Leonel Fernandez, beginnt am Dienstag das letztes Jahr in seinem Amt.
Während dieser Zeit erwartet ihn noch viel Arbeit, unter anderem die Fertigstellung wichtiger Infrastrukturprojekte wie die zweite Metrolinie in Santo Domingo.
Seine unmittelbare Herausforderung ist die Bildung des neuen Obersten Gerichtshofes, die Integration des neuen Verfassungs-und Wahlgerichts, sowie die Suche nach neuen Kraftstoff-Alternativen.
Angesichts der globalen Krise ist seine Regierung auf die Stabilität der Wirtschaft und der Schaffung neuer Arbeitsplätze durch ausländische Investitionen gerichtet.
Weiterhin steht dem derzeitigen Staatoberhaupt die Senkung der Kriminalitätsrate und die Überarbeitung des Gesundheits-und Sozialsystems bevor, sollte er die zuvor gemachten Wahlversprechen einhalten wollen.
Die Amtszeit Fernandez (erste Amtsperiode von 1996 bis 2000, zweite und dritte Amtsperiode von 2004 bis 2012) ist mit 12 Jahren neben Dr. Joaquin Balaguer die längste eines dominikanischen Präsidenten.

