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MADRID .-Die Dominikanische Republik mit ihren paradiesischen Stränden ist bei Reiseveranstaltern das am häufigsten angebotene karibische Reiseland, jedoch auch das unbekannteste.

Ein Bummel durch die Straßen des Karibiklandes ist mit Musik und guter Laune gefüllt, Bachata an jeder Ecke und der höllische Verkehr sind Markenzeichen der Dominikanischen Republik, in der 1492 die erste Stadt in der neuen Welt gegründet wurde.

"Dominikaner sind familiär und liebevoll" sagt Ana, eine Spanierin die seit 16 Jahren in der Dominikanischen Republik lebt. "Wir haben eine ganzjährige Durschnittstemperatur von 29 Grad und außergewöhnliche Tauchreviere", schwärmt Eduardo, ein Katalane der in den idyllischen Gewässern von Punta Cana und Bavaro als Tauchlehrer tätig ist und wie weitere 30.000 Spanier die auf der Insel leben, diese als das Paradies auf Erden beschreiben.

"Wir haben aber auch kräftig dafür gearbeitet", betont Clare, eine nur 27-jährige Spanierin aus Madrid, die ein Hotel mit mehr als 1000 Zimmern in Punta Cana leitet.

Die paradiesischen Strände und die Fröhlichkeit der Animateure sind jedoch meist das einzige Bild, das Touristen aus aller Welt von der Dominikanischen Republik zu sehen bekommen.

Kaum ein Reisender besucht die populären Hahnenkämpfe oder eines der Baseballspiele, in denen häufig Stars der großen Liga zu sehen sind.

Ebensowenig wissen sie von den zahlreichen Haitianern, die nur wenige Minuten von ihrem Hotel entfernt unter unmenschlichen Umständen in den Zuckerrohrfeldern leben und arbeiten, einem der wichtigsten Exportartikel des Landes...

 

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KOMMENTARE
4 Kommentar(e)
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Eingesandt von: caribewolf, 18 Nov 2009 10:18 PM
Aus: Dominikanische Republik
ja dann solte da mal den turis gezeigt weden auch die kinderarbeit am bau von luxus villen wunderbar
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 18 Nov 2009 11:17 PM
Aus: Dominikanische Republik
Die liebe Clare hat vergessen zu sagen, das gerade die Hotels fleissig warnen die Anlage alleine zu verlassen weil es zu unsicher für die Touristen ist. So hat sie es leichter, die überteuerten Souvenirs zu verkaufen und schlechte Wechselkurse mit Umtauschsteuern durchzusetzen.

Hahnenkämpfe zu empfehlen ist grotesk und so ziemlich das Letzte was ein Tourist sehen möchte, da gibt es doch nun wirklich viel besseres. Leider nicht in Punta Cana (Bavaro) da es nur eine künstliche Tourismuspapplandschaft ist, die ausser ein paar Hotels mit schönen Stränden nun absolut gar nichts zu bieten hat. Schön für 2 Wochen und für Leute die am liebsten im Hotel bleiben und sich sowieso nichts ansehen wollen.

Kinderarbeit auf dem Bau kann ich als übliches Problem nicht unterschreiben. Da die Arbeit, gerade in den Sommermonaten sehr schwer ist, wird sie vornehmlich von Haitianern ausgeführt. Das ist nichts für Dominikaner und schon gar nichts für Deutsche.
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Eingesandt von: MarionS, 19 Nov 2009 10:01 AM
Aus: Deutschland
Mein erster Urlaub in der Dominikanischen Republik war ja schon vor vielen Jahren. Gerade in
dem angesprochenen Bavaro. Es war wunderschön, es wurde die heile Welt vorgegaukelt.
Aber ich habe es genossen, abspannen - denn zu Hause war Stress genug.
Ich kann bestätigen, das wir immer wieder gewarnt wurden, das Hotel zu verlassen. Giftige Schlangen, Überfälle usw., damals habe ich das geglaubt.
Ich bin mir sicher, das 80% der Urlauber die Probleme des Landes gar nicht sehen wollen.
Sie wollen Urlaub machen und sich nicht mit Unannehmlichkeiten belasten.
Heute sehe ich das total anders, ich möchte meinen Aufenthalt mit den Einheimischen
verbringen, das Land kennen lernen.
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Eingesandt von: sanbut, 19 Nov 2009 7:58 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Ich wohne nun seit 9 Jahren in diesem schoenen Land. Und dies nur, weil ich vor 20, 15, 11 und 10 Jahren hier jeweils dreiwoechige Ferien verbrachte und dabei das Land von Sued nach Nord und Ost nach West kennen lernte. Haette ich mich in einer AI-Anlage eingebunkert, haette ich nie das schoene Land und die meist froehlichen und gastfreundlichen Dominikaner kennen gelernt.
Hatte ich in den Ferien meist nur positive Erlebnisse, musste ich jetzt in diesen Jahren auch viel Negatives erfahren und mich mit den Problemen des Landes befassen. Aber das positive ueberwiegt immer noch die Unannehmlichkeiten und boesen Erfahrungen, sodass ich nicht gedenke wegzuziehen.
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