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PUNTA CANA .-Der Verband der Hotels und Tourismusprojekte im Osten der Dominikanischen Republik fordert die Justiz dazu auf, den illegalen Pfändungs-Angriffen durch korrupte Anwälte ein Ende zu setzen.

"Mit diesen skrupellosen Aktionen werden auch die letzten Attraktionen weggefegt, die das Land als Investitonsstandort interessant machen", sagte der Verband und erwartet das umgehende Handeln der dominikanischen Behörden.

Allein in den ersten 15 Wochen des Jahres kam es zu sieben angeblichen Pfändungen von Hotels in Punta Cana, die von den Beschlüssen nichts wussten und sich so nicht verteidigen konnten. Dabei ist die vorgehensweise der "Räuber" meist gleich. Es präsentiert sich ein Anwalt unter dem Namen Luis Emilio Frias Tiburcio, der mit einem Mob von Männern auftaucht, jedoch ohne Hilfe der Polizei. Der angebliche Grund der Pfändung ist eine Beschwerde durch einen ehemaligen Mitarbeiter, jedoch wurden die Namen erfunden.

"Rechts-Piraterie ist hier schon seit mehreren Jahren bekannt, aber in den vergangenen  Monaten hat sich die Situation verschlimmert", sagte die Vereinigung und erklärte, dass die Urteile vom Gerichtsbezirk El Seibo ausgestellt wurden, obwohl die Region zur Provinz La Altagracia gehört.

Betroffen von dieser Form von "Überfällen" waren in diesem Jahr bereits die Hotels Bahia Principe, Ifa, Palladium, Occidental, NH, Moon Palace und Nouvelle Frontier.

 

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KOMMENTARE
7 Kommentar(e)
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Eingesandt von: motzki96, 25 Apr 2011 6:32 PM
Aus: Deutschland
Wieder ein Schritt näher am "Monaco der Caribic"
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 25 Apr 2011 10:36 PM
Aus: Dominikanische Republik
Diese Vorgehensweise ist schon uralt. In Puerto Plata ist der 'Rechtsanwalt' Ureña berühmt für diese Masche. Mit seinen Kumpels vom Amt für Trabajo, Gericht und Polizei raubte er so schon vor Jahren jedes beliebige Haus aus, wo es genug zu holen gab.

In PC wurden selbst Touris ausgeraubt, die nun Schadenersatz geltend machen.
Der Schaden für das Land ist unermeßlich. Umso unverständlicher ist die fehlende Reaktion der obersten Justiz in Santo Domingo. Absolut unbegreiflich, dass so etwas unter den Augen eines Präsidenten Leonel passiert. Es wirft letztlich nur ein bezeichnendes Licht auf das, was sich Politikelite in diesem Lande nennt.
Niemand kann sich wundern, wenn man diesen Leuten nicht mehr glaubt das sie am Erfolg touristischer Projekte interessiert sind. Es nährt nur den Verdacht, dass sie die Erschließung neuer Projekte nur des eigenen persönlichen Vorteils wegen anstreben.
Die Welt der Investoren lernt viel schneller, wie ein Domi sich das vorstellen kann.
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Eingesandt von: Silke, 26 Apr 2011 7:00 AM
Aus: Dominikanische Republik, Santo Domingo
passiert das in anderen Laendern auch?
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Eingesandt von: RDHany, 26 Apr 2011 7:19 PM
Aus: Dominikanische Republik, Boca Chica
Dieser Sachverhalt ist mir schlicht unbegreiflich. Einem Pfändungsbeschluss muss doch erst mal eine Zahlungsaufforderung vorausgehen - oder sehe ich das falsch? Wie kann jemand etwas pfänden - egal ob legal oder illegal - wenn der angebliche Schuldner nie zur Zahlung aufgefordert wurde?
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Eingesandt von: fulano, 26 Apr 2011 9:04 PM
Aus: Deutschland
Kapier ich nicht!Das ist doch ein normaler Überfall! Pumpgun drauf und abgedrückt, wie bei jedem anderen Überfall, die haben doch Wachleute da! Also ehrlich!
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Eingesandt von: Gatsche, 27 Apr 2011 1:29 AM
Aus: Deutschland, Heilbronn
Vielleicht ist ja der Geschäftsführer des Hotels daran beteiligt, Das würde wieder ins Bild der DR passen.
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 27 Apr 2011 8:59 AM
Aus: Dominikanische Republik
@RDHany
Du denkst 'deutsch'. So müsste es doch sein....
Sie behaupten stets das Dokumente zugestellt wurden. Die klemmen sie zur Not irgendwo in den Zaun. Man muss ja nichts quittieren.
@fulano
Die Wachleute sind Schachmatt wenn jemand mit richterlichem Beschluss kommt.
Zu behaupten das ist ein Überfall ist für die nicht möglich und auch nicht ratsam.
Schließlich weiß man erst später was wirklich los war.
@Gatsche
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil man ihm was abgeben müsste. Das kann man sich ersparen, der wird nicht benötigt. Im übrigen, die Hotelleitungen der grossen Hotels bestehen fast immer nur aus Ausländern.
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