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Das Centro Dominicano-Aleman lädt am morgigen Mittwoch zur Buchvorstellung "Fluchtpunkt Karibik" über die Geschichte der jüdischen Siedlung in Sosua ein.

Vor 70 Jahren, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, war die heutige Kleinstadt im Norden der Insel Hispaniola eine der wenigen »sicheren Häfen« für Juden.

Während nahezu alle Länder ihre Grenzen gegenüber den
Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland verschlossen, sollte ausgerechnet in dem diktatorisch regierten Inselstaat
ein landwirtschaftliches Vorzeigeprojekt nach dem Muster jüdischer Kibbuzim entstehen.
Trotz ungeheurer Schwierigkeiten führten deutsche und österreichische Juden auf der Karibikinsel die Milchwirtschaft ein, gründeten Lebensmittelläden, Agrarkooperativen, einen Sportclub, bauten eine Synagoge und ein Krankenhaus.

Hans-Ulrich Dillmann und Susanne Heim schildern die außergewöhnliche Geschichte dieses Siedlungsprojekts, in der sich ein Stück Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 17. Februar um 19.30 Uhr im Centro Dominico-Aleman in der Calle Isabel La Catolica in der Zona Colonial.

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