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MANAGUA, Nicaragua .-Die regionale Gruppe ALBA und die Mitgliedstaaten der Zentralamerikanischen Integration (SICA) beschlossen gestern auf ihrem Gipfeltreffen in Maragua die Blockierung Honduras.

Damit werden die Länder aufgefordert, ihre Botschafter aus Honuras abzuziehen, und den Volksaufstand zu unterstützen.

Weiterhin wurde auf dem Gipfeltreffen der Vorschlag verabschiedet, den Handel mit Honduras für 48 Stunden zu unterbrechen, und alle Kredite und Auszahlungen der zentralamerikanischen Bank für wirtschaftliche Integration (BCIE) mit sofortiger Wirkung auszusetzen.

Der Präsident von Kuba, Raúl Castro, befürwortete die Aufrichtigkeit Barack Obamas, der ebenfalls den Staatsstreich in Honduras verurteilt.

Jedoch sagte Castro weiter, dass man Taten sprechen lassen müsse und nicht nur Worte, und forderte damit auch die USA zum handeln auf.

Der Generalsekretär der Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA), José Miguel Insulza lud den abgesetzten Präsidenten Honduras, Manuel Zelaya dazu ein, mit ihm zurück in sein Heimatland zu reisen, um die politische Ordnung wieder herzustellen.

Zelaya nahm das Angebot an, die Reise ist für den kommenden Donnerstag geplant.

Weiterhin forderte OEA auf, von allen Seiten Druck auf Honduras auszuüben, und die Regierung nach den Bestimmungen der Verfassung wieder herzustellen.

 

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