SANTIAGO DE CHILE .-Das Erdbeben der Stärke 8,8, das sich am Samstag in Chile ereignete hinterließ mindestens 700 Tote und eine noch unbestimmte Anzahl an Verletzten und Obdachlosen.
Die chilenische Regierung rief in den bettroffenen Regionen von Valparaiso bis Araucania den Ausnahmezustand aus.
Verzweifelte Menschen versuchen Lebensmittel aus eingestürzten Supermärkten zu ergattern, das Militär bringt das Chaos nur schwer unter Kontrolle.
Obwohl Chile eines der am häufigsten von Erdbeben betroffenen Länder ist, habe man seit 1960 kein so starkes Beben erlebt.
Ein anschließender Tsunami überflutete mit gigantischen Wellen die Stadt Santiago, und schleuderte ein Boot sowie mehrere Fahrzeuge vom Hafen zum zentralen Platz der Stadt.
Geologen zufolge war das Erdbeben in Chile 50 Mal stärker als das Beben, das am 12. Januar diesen Jahres Haiti erschütterte.

