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PORT-AU-PRINCE .-Rund 700.000 Menschen sind nach dem katastrophalen Erdbeben in Haiti am 12. Januar noch immer obdachlos.

"Das Erdbeben, das mindestens 300.000 Tote und mehr als 1 Million Obdachlose forderte, werde noch Jahre großen Einfluss auf die Menschen in Haiti haben", erklärte der haitianische Premierminister Jean Max Bellerive auf einer Konferenz in Santo Domingo.

Er betonte, dass man zwar mit großen Anstrengungen 300.000 Personen bereits wieder unterbringen konnte, jedoch der Wiederaufbauprozess viel zu langsam gehe.

Trotzdem sei er zuversichtlich, dass es zwar langsam aber stetig voran gehe, und ein besseres Haiti als zuvor geschaffen werden könne.

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KOMMENTARE
1 Kommentar(e)
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 26 Aug 2010 9:02 PM
Aus: Dominikanische Republik
Ich frage mich schon seit langem, wo sind die Spendengelder eigentlich geblieben? Welche Maßnahmen werden durchgeführt um neuen Lebensraum zu schaffen? Wieso hausen die Menschen nach wie vor unter Zeltplanen, die nun langsam von Sonne und Wind zerfressen werden? Wie leblos ist die internationale Presse eigentlich schon?
Wieso kann sich in diesen Zeltstädten Gewalt so extrem ausbreiten, das die Menschen nur noch in Angst und Schrecken leben? Wieso wird Haiti nicht unter ein Protektorat gestellt? Was sollen die vielen Kaffee und Kuchen Konferenzen mit extremem Aufwand der ins Geld geht wenn doch immer nur Absichtserklärungen dabei herauskommen?
Dieses geschundene Land wurde von Frankreich in eine hoffnungslose Lage gebracht. Das Beben hat den Sargdeckel nur zugeklappt. Die Welt, allen voran die USA, möchten doch Menschen eine bessere Zukunft geben. Warum aber nur in Ölländern wie Irak und wartet es ab demnächst im Iran?
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