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TEL AVIV, Israel .-Präsident Leonel Fernandez betonte in Tel Aviv seinen persönlichen Einsatz im Kampf gegen die Korruption und erklärte, dass seine Regierung die einzige in der dominikanischen Geschichte sei, die ein System zur Transparenz, Effizienz und Bekämpfung der Korruption entwickelt habe.

Fernandez wurde in Israel von dem Reporter Jose Leavy für CNN Español interviewt, der ihn unter anderem zu seinen exzessiven Reisen, Drogenbekämpfung, Steuern, Bildung und Benzinpreise befragte.

Auf die Frage, ob es Drogenhandel in der Justiz, Militär oder Polizei gäbe, erklärte Fernandez, dass dies immer ein Risiko sei, nicht nur in der Dominikanischen Republik sondern überall auf der Welt.

Hinsichtlich der Steuern sagte er, dass das Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds die Steuerreform notwendig machte, um die rückläufigen Einnahmen aus diesem Sektor abzufangen.

Im Zusammenhang mit dem Bildungssektor sagte der Präsident, dass seine Regierung die Investition in die Bildung jährlich um 100% erhöht habe, auch wenn man derzeit mit einem Budget von 2,8% des Bruttoinlandproduktes noch unter den Erwartungen läge.

Er wurde auch gefragt, wie er die hohen Benzinpreise rechtfertige, aber laut Fernandez seien diese "vom internationalen Markt abhängig", auf dem ein Barril bis zu 110 US$ kostet.

Seine exzessiven Reisen verteidigte er als notwendig, um die Dominikanische Republik aus ihrer historischen Isolation zu holen und in den Mittelpunkt des Weltgeschehens zu platzieren.

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KOMMENTARE
7 Kommentar(e)
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 24 Jun 2011 9:06 PM
Aus: Dominikanische Republik
Tja Senior, die Welt kennt ihn und sein Land schon besser wie er sich selbst.
Beim Benzinpreis haben andere keine Vorzugslieferungen aus Venezuela und Mexiko und sind bedeutend preiswerter.
Die Domrep in den Mittelpunkt des Weltgeschehens platzieren.....? Nimmt der schon selbst Drogen?
Tut mir Leid aber ich kann ihn nicht mehr sehen und ich mag sein dummes Gerede nicht mehr hören.
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Eingesandt von: Silke, 24 Jun 2011 9:21 PM
Aus: Dominikanische Republik, Santo Domingo
ganz schoen mutig von ihm, soviel dummes zeug aufeinmal loszulassen :P
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Eingesandt von: samuel, 24 Jun 2011 9:55 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua / Puerto Plata
Nimmt ihn denn irgend jemand noch ernst? Sein dummes Gerede grenzt ja schon an Shizophrenie. Er weiss ja nicht einmal, was wirklich in seinem Land abgeht. Hat er doch im Interview ebenfalls erwaehnt, dass es in seinem Land nur 13 Choleratote gebe und sie alles im Griff haben, von wegen.....
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Eingesandt von: Gatsche, 27 Jun 2011 2:07 AM
Aus: Deutschland, Heilbronn
So ist das nunmal. Wenn man mit der Realität nicht klarkommt flüchtet man in eine Scheinwelt.
Hier sieht damm alles ganz rosig aus. Ich denke, er hat den Blick für die Wirklichkeit vollkommen verloren.
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Eingesandt von: Moppel, 28 Jun 2011 5:20 AM
Aus: Dominikanische Republik
Weiss jemand eine Alternative? Hippolito Mejia vielleicht?? Oder doch besser Amable Aristy oder Ito Bisono?
Jedenfalls werden wir auch in Zukunft mehr als genug Gelegenheiten haben die Politik anzumeckern denke ich mal! Langweilig wird es uns jedenfalls garantiert nicht werden!
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Eingesandt von: Gatsche, 28 Jun 2011 5:44 AM
Aus: Deutschland, Heilbronn
@Moppel
Moppel natürlich hast Du Recht. Es gibt nicht viel Möglichkeiten. Selbst ein Präsident der das Richtige will hätte keine Chance. Bei diesem Filz und Vettenrwirtschaft kommt man nicht dagegen an.
Müßte man alle Staatsbediensteten entlassen. Wären aber dann 30% Arbeitslose mehr in dem Land. Und wen will man stattdessen einsetzen?
Es ist alles ziemlich hoffnungslos.Jahrzehntelange Mißwirtschaft läßt sich nicht korrigieren.
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Eingesandt von: Moppel, 29 Jun 2011 8:03 PM
Aus: Dominikanische Republik
Das Problem ist allerdings nicht nur dominikanisch! Schaut mal nach Haiti oder nach
Süd / Mittelamerika! Chaves und Co sind auch nicht besser. Auch da wird "politisiert " bis sich die Balken biegen!
Was LF betrifft, hat er zwar seine Funktionäre scheinbar nicht mehr so ganz unter Kontrolle - oder es scheint ihn nicht mehr so zu interessieren nachdem er nicht mehr kandidiert. Aber erinnert euch mal an die letzte Regierung von Hippolito! Paquetazo und Gezeter ohne das bis heute klar ist wo das Geld überhaupt geblieben ist! In den letzten Jahren sind mehr öffentliche Bauvorhaben verwirklicht worden als in den 20 davor, wenn auch die Dom Rep bis über die Hutschnur verschuldet worden ist.
Ist aber auch nicht das erste Mal........ ;-)
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