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WASHINGTON .-Die US-Regierung hat seit 2005 mehr als 3 Milliarden US$ für den Kampf gegen die Drogen in Lateinamerika ausgegeben, und stellte nun überrascht fest, dass diese Mittel offenbar nicht zu diesem Zweck verwendet wurden.

Unzureichende Kontrolle durch das US-Department und Pentagon machen es unmöglich, den Verbleib der Ressourcen festzustellen, veröffentlichte der Senat gestern in einem Bericht.

Mehr als die Hälfte des Geldes wurde in die Lieferung von Flugzeugen, Ausrüstung und die Ausbildung von Soldaten investiert, ob dies von den Ländern jedoch wirksam umgesetzt wurde, bleibt in Frage gestellt.

"Ohne die ordnungsgemäße Verwaltung oder Aufsicht verschwenden wir Steuergelder", sagte Senator McCaskill in einer Erklärung.

In einer von McCaskill angeforderten Überprüfung der Verträge für Anti-Drogenoperationen mit Kolumbien, Mexiko, Peru, Bolivien, Ecuador, Haiti, Guatemala und der Dominikanischen Republik zwischen 2005 und 2009 wurde festgestellt, dass die Freigabe der Mittel um 32% auf 636 Millionen erhöht wurde, jedoch kein System zur Überprüfung der Verwendung existiert.

Dem Bericht zufolge verfügen weder das US-Department noch das Pentagon über eine entsprechende Datenbank zur Kontrolle dieses Geldes, das ausschließlich für den Kampf gegen die Drogen gedacht ist.

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KOMMENTARE
1 Kommentar(e)
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 9 Jun 2011 5:08 PM
Aus: Dominikanische Republik
Aus Sicht der USA gibt es nur noch leichtgläubige Idioten die nichts mehr in Frage stellen um ja nicht ihr eigenes wackliges Weltbild zu ruinieren.
Eine Presse die jeden Mist nachplappert, nur weil man es von offizieller Stelle behauptet.
Nur ein Gehirnamputierter kann glauben, dass die USA 3 Milliarden ausgeben ohne für jeden Cent den erwarteten Gegenwert zu erhalten.
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