Die Mitgliedsländer der Organisation der Ostkaribischen Staaten (OECS) einigten sich auf einen Entwurf einer gemeinsamen Tourismus-und Migrationspolitik, der ab dem ersten Oktober in Kraft treten wird.
Nach ersten Diskussionen über strategische Fragen im August letzten Jahres nahm der Entwurf im März 2011 Form an, und Tourismusexperten aus dem öffentlichen und privaten Sektor gaben Aufschlüsse zu Themen wie Sicherheit, Transport, Produktentwicklung, Zoll, Migration sowie kulturelle Nachhaltigkeit.
Damit wird es für die Bürger der Mitgliedsländer zukünftig unter anderem möglich sein, visumfrei zwischen den einzelnen Ländern zu reisen, und sich unbeschränkt aufzuhalten und zu arbeiten.
Weiterhin ist in den OECS Staaten (Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St Kitts und Nevi, St. Lucia und St. Vincent sowie die Grenadinen) eine einheitliche Währung, der Ostkaribische Dollar, sowie ein Parlament und ein regionales Sicherheitssystem vorhanden.
Ein Finanzinstitut, das den Handel kontrolliert, sowie ein Oberster Gerichtshof und ein gemeinsames Militärkommando, das auf Barbados stationiert ist, gehören ebenfalls zu der Vereinbarung zwischen den Staaten der OECS.

