CARACAS .-Die venezolanische Regierung hat die Unterzeichnung des Vertrags zum Kauf von 49% der Aktien der dominikanischen Erdölraffinerien (REFIDOMSA) überraschend abgelehnt.
Mit der Begründung, dass der Kauf "für ihre Interessen nicht geeignet" sei, wies Venezuelas Energieminister Rafael Ramirez die seit 30. Juni 2009 geplante und immer wieder verschobene Unterzeichnung des Vertrages zurück.
Die Ankündigung kam zwei Wochen nachdem der dominikanische Finanzminister Vicente Bengoa sagte, dass man hoffe den Verkauf nun endlich im Januar abschließen könne. "Wenn Ramirez nicht in die Dominikanische Republik reisen kann, fliege ich nach Venezuela", sagte Bengoa erst kürzlich über das Vorhaben der Regierung 49% der REFIDOMSA Aktien für 131,5 Millionen US$ an Venezuela zu verkaufen.


Vielleicht haben die Venezulaner auch bemerkt, das sie mit 49% auch 49% der Schulden übernehmen. Könnte teuer kommen.
Wenn man sieht, dass hier die Preise für Benzin/Diesel erheblich höher sind wie in den USA und die Domis das Öl unter Weltmarktpreisen erhalten ist das alles nicht nachvollziehbar.
Dieses Land dürfte sowieso zu den ersten gehören wo Öl nur noch in Geschichtsbüchern vorkommt.