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SANTO DOMINGO .-Wirtschaftsminister Temistocles Montas rechtfertigte die Schuldenpolitik des Präsidenten Leonel Fernandez und sagte dass dies der einzige Weg sei, der internationalen Krise zu begegnen.

Er erklärte, dass die Schulden der Dominikanischen Republik im Jahr 2004 vor Amtsantritt Fernandez 7,3 Miliarden US $ betrugen, 6,3 Millarden davon waren Auslandsschulden.

Im Jahr 2009 betrug der Schuldenberg bereits 11,6 Milliarden US$, 7,2 Milliarden US$ davon sind Auslandsschulden.

Er verteidigte die Aufnahme der Kredite durch den Internationalen Währunggsfonds zur Regulierung und Begegnung der globalen Wirtschaftskrise, um diese nicht in eine internationale Rezession zu verwandeln.

Nicht nur die Dominikanische Republik, auch Europa und die Vereinigten Staaten nahmen Kredite auf, die bis zu 60% des Bruttoinlandsproduktes betragen, und durch Steuereinnahmen allein nicht zurückgezahlt werden können.

"Der Maastrichter Vertrag" sieht vor, dass kein Land der europäischen Union ein Defizit von mehr als 3% des Bruttoinlandsproduktes haben darf, jedoch schließt Spanien das Jahr 2009 mit Schulden von mehr als 9%, Griechenland sogar mit 12% ab", erklärte Montas.

In den USA, der größten Wirtschaft der Welt, liegt die Schuldenlast bei 37% des BIP, bis zum Ende des Jahres wird jedoch ein Anstieg auf 60%, bis zum Jahr 2014 sogar auf 114% erwartet.

 

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KOMMENTARE
5 Kommentar(e)
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Eingesandt von: geraldo, 4 Jan 2010 3:07 PM
Aus: Dominikanische Republik, la vega
die internationale krise hat mit diesem land nichts gemein. hier wurden weder von den banken schlechte papiere erworben, noch wurde mit immobilien spekuliert. auch ist keine große industrie vorhanden die von der krise betroffen sein könnte. wenn man die schulden der letzten jahre betrachtet hat das land schon immer eine krise, nur ist diese nicht international sondern durch die politiker verursacht. metro kauf von shell, korruption usw. dies sind die krisen des landes.
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 4 Jan 2010 5:19 PM
Aus: Dominikanische Republik
Zu Beginn der Krise hat Falconbridge als erstes die Falcondo Mine nahe Bonao geschlossen. Dort wurden pro Jahr ca. 28.000 Tonnen Nickel produziert. Durch die Unfähigkeit der Banken (gegenseitiges Mißtrauen) in der ersten Welt sichernde Akkreditive auszustellen, stand der Welthandel vor dem völligen zusammenbruch (baltic dry index brach >90% ein).
Natürlich brach auch der Tourismus ein, die Menschen dieser Welt hatten anderes im Kopf.
Selbst beigetragen haben die Domis ihre seltsame Art den Wechselkurs des Peso zu bestimmen. Das multiplizierte die Probleme, weil die Domrep international einfach zu teuer wurde und jeder Konzern dieser Welt nun einmal die zu teuren Standorte zuerst schließt.
Tod des Exportes, Auflösung der Zona Francas, Einbruch im Tourismus...
Nun Schulden zu machen ist 'in'. Warum sollen sie es hier anders machen.
11 Milliarden sind da wirklich ein Kuchenkrümmel
Die grösste Blase der Welt ist die Anleihenblase! Aktuell 90.000 MILLIARDEN US$
Rückzahlung unmög
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Eingesandt von: geraldo, 5 Jan 2010 8:51 AM
Aus: Dominikanische Republik, la vega
11 milliarden dollar schulden bei 9 millionen einwohnern, ohne große industrie und wirtschaft, ausser dem tourismus, sind nun wirklich kein kuchenkrümmel.
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Eingesandt von: HansUdo, 5 Jan 2010 8:59 AM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Tja, so geht es, wenn man nur 'auf Pump' lebt. Wenn ich mal als Ottonormalverbraucher in einer kleinen finanziellen Schieflage war, habe ich schlicht und ergreifend gespart wo es eben ging - hier nimmt man neue Kredite auf - so einfach ist das!
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 5 Jan 2010 9:46 AM
Aus: Dominikanische Republik
Das Stück Kuchen ist hier zu besichtigen:
http://www.staatsverschuldung.de/index.html

Deutschland ist kaum noch in der Lage nur die Zinsen!! der Schulden zu zahlen, geschweige die Schulden selbst jemals zurückzuzahlen. Werte hin oder her. Mit neuen Schulden werden alte getilgt. Kann mir auch nicht wirklich vorstellen, das die Bundesbank ein paar Anleihen in Werten zurückzahlt. Z. B. ein Stück von der A2...

11 Milliarden Schulden, 9 Mio Menschen hier
1770 Milliarden Schulden, 82 Mio (inkl. Ausländer) in Deutschland

aber kein Problem, in Deutschland gibts ja Werte. Unglaublich wie einfach man der Politik auf den Leim geht die das Problem stets verniedlicht hat. Langfristig ist eben die Währungsloslösung vom Goldstandard ein KO Kriterium für alle. Vor der nächsten Wahl versprechen wir jedem was er will, no problem. Von den USA oder der demographischen Entwicklung in Deutschland fang ich gar nicht erst an!
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