SANTO DOMINGO .-Wenig Glauben schenkt die Bevölkerung dem Vizepräsidenten der Vereinigung der Staatlichen Stromversorger (CDEEE), Celso Marranzini, der das Ende der Stromkrise in den kommenden zwei Jahren ankündigte.
Bereits heute kam es wieder zu Stromausfällen in vielen Landesteilen, unter anderem Santo Domingo und den Provinzen Santiago, Puerto Plata, San Francisco de Macorís, La Vega, Hermanas Mirabal, Espaillat sowie San Pedro de Macorís, La Romana, Higüey, El Seibo, Hato Mayor, San Cristóbal, Baní, Azua, Barahona und San Juan de la Maguana.
Die mangelnde Versorgung mit Elektrizität wurde durch den Ausfall von mehreren wichtigen Genratoren und 20 Wasserkraftwerken verursacht. Die in Betrieb befindlichen Wasserkraftwerke produzieren derzeit nur rund ein Drittel ihrer Kapazität, insgesamt waren im Stromnetz landesweit nur rund 1268 Megawatt verfügbar.
Marranzini versprach zuvor bereits, dass es während der Feiertage keine Stromausfälle geben werde, konnte dies aber nicht einhalten. Viele Familien saßen an Weihnachten wie gewohnt im Dunkeln.

