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SANTO DOMINGO .-Wirtschaftsminister Temistocles Montas räumte gestern auf einer Konferenz ein, dass die Dominikanische Republik bei der Abdeckung der Infrastruktur und logistischen Einrichtungen gegenüber anderen Ländern mit vergleichbaren Gegebenheiten hinterher hinke.

Obwohl er betonte, dass man sich hinsichtlich Zollverfahren, internationalen Sendungen, Management und Pünktlichkeit in den vergangenen Jahren verbessert habe, belegt die Dominikanische Republik von 22 lateinamerikanischen Ländern nur Rang 11.

"Wenn wir ein wohlhabendes Land haben wollen, in dem die Bürger in Sicherheit und Frieden leben können, müssen wir uns in die Weltwirtschaft eingliedern und eine insgesamt wettbewerbsfähige Infrastruktur schaffen", sagte Montas auf der Konferenz "Infrastruktur und die Erleichterung und Wettbewerbsfähigkeit für ein besseres Land".

Weiterhin bemängelt er das niedrige Niveau der Entwicklung der wichtigsten Indikatoren wie gute Straßen, geregelte Strom-und Wasserversorgung sowie Zugang zu sanitären Anlagen für alle Bürger.

Montas erklärte, dass die allgemeine Finanzlage des Staates in Bezug auf Ausgaben und Investitionen derzeit zu eng sei, und man auf Hilfe aus dem privaten Sektor angewiesen sei.

"Für die Entwicklung der Infrastruktur auf einem Nivau wie z.B. Korea müßten wir bis zum Jahr 2030 jährlich rund 4% des Bruttoinlandproduktes investieren".

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KOMMENTARE
5 Kommentar(e)
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Eingesandt von: geraldo, 2 Mär 2010 7:07 AM
Aus: Dominikanische Republik, la vega
ist schon seltssm, immer vor den wahlen erkennt man was man machen müßte. nach der wahl ist alles vergessen.
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Eingesandt von: NurMeineMeinung, 2 Mär 2010 9:36 AM
Aus: Dominikanische Republik
Solange in diesem Land ausländische Investoren als Beute verstanden werden die man prima ausnehmen kann, kann der Mann seinen Job an den Nagel hängen. Kein einziges Land auf diesem Planeten kommt ohne die Förderung ausländischen Kapitals auf irgendeinen grünen Zweig.
Das ist hier den Rechtsbrechern in der (fast) gesamten Justiz aber völlig Schnuppe. Ohne funktionierenden Rechtsbeistand hält man hier gefälligst die Füsse still und macht bitte nichts. Die Gefahr ausgenommen zu werden ist sehr gross. Nur, wo bekommt man einen wirklich funktionierenden Rechtsbeistand her? Das kann man erst mit vielen Jahren 'Landeserfahrung' beurteilen. Wer hier neu ist orientiert sich halt an dem was er von 'zu Hause' kennt. Ganz falsch!
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Eingesandt von: harrydr, 3 Mär 2010 9:11 AM
Aus: Dominikanische Republik, Cambita-Garabito
Ich glaube sie hinkt nicht, sie ist bereits im Rollstuhl.
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Eingesandt von: pistensau, 3 Mär 2010 4:38 PM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Welch eine neue Erkenntnis! - Da wäre ohne den gescheiten Herrn bestimmt keiner drauf gekommen..... aber solange es hier ein Hobby (fast) aller Einheimischen und speziell der Behörden ist, den 'Gringo' -wobei die wenigesten den wahren Ursprung des Ausdrucks kennen- als beliebig zu melkende Kuh anzusehen, werden sich die 'Herrschaften' schwer tun mit solventen Investoren. Was jeder Kuhhirte weiß: zu heftiges Melken gibt entzündete Euter, die Kühe werden krank, und auch noch beim nächsten Melkversuch ausschlagen.
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Eingesandt von: HansUdo, 4 Mär 2010 11:17 AM
Aus: Dominikanische Republik, Sosua
Richtig, Pistensau. Es ist alles nur hohles Gerede, solange die Dominikaner nicht endlich nur an heute denken sondern auch an die naechsten Jahre. Aber auch das nutzt nichts, wenn man nicht endlich und nachhaltig die staendig wachsende Korruption bekaempft - das allerdings scheint mir aussichtslos....noch gestern hat mir meine Esposa erklaert, welche 'Kapazitaeten' nicht gerade unerhebliche Summen in den Wahlkampf investieren. Fuer den buchstaeblichen Appel und Ei machen die das sicherlich nicht; Renditen gibt es dann nach den Wahlen!
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