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SANTO DOMINGO .-Die Dominikanische Republik, einst einer der wichtigsten Kaffee Produzenten und Exporteure, importiert nun Tausende Zentner um den eigenen Bedarf abzudecken.

Sowohl aus dem benachbarten Haiti als auch aus dem fernen Vietnam importiert das Land derzeit mehr als 200.000 Doppelzentner neben der eigenen Produktion von derzeit durchschnittlich 300.000 Doppelzentnern um den nationalen Bedarf von rund 500.000 Doppelzentnern abzudecken.

Obwohl sich die Kaffeeproduktion in der Saison 2010-2011 vorallem durch den Export spezieller Sorten leicht erholte, muss der nationale Bedarf mit importierten Kaffee abgedeckt werden.

Während in den 70er und 80er Jahren 500.000 Doppelzentner dominikanischer Kaffee exportiert wurde, brach der Sektor Anfang der 90er durch Schädlingsbefall, fehlende Aufmerksamkeit durch die Behörden, niedrige Preise und extremen Wetterbedingungen zusammen und sank um 89%.

Die Produzenten reagierten auf die Krise, und viele stellten ihre Landwirtschaft auf Mangos und Avocado sowie auf Rinderzucht um.

Die Anzahl der Kaffeeproduzenten sank seit den 70er Jahren von 70.000 auf nunmehr kaum 14.000, die Arbeitsplätze auf diesem Sektor nahmen von 60.000 auf 10.000 ab.

Der Inlandsverbrauch erhöhte sich seit dem Ausbau des Tourismussektors, der derzeit mehr als 4 Millionen Besuchern pro Jahr zählt, sowie die Kaffeekultur der Dominikaner, die im Durchschnitt mindestens zweimal täglich Kaffee zu sich nehmen.

Der Dominikanische Kaffeerat (CODOCAFE) erklärte in seinem jährlichen Bericht jedoch, dass sich die Produktion jedoch dank verbesserter Produktion, Instandhaltung und Sanierung der Plantagen erneut im Aufschwung befinde, und das Land weltweit zu den 25 größten Kaffee-Exporteuren gehört.

 

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KOMMENTARE
3 Kommentar(e)
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Eingesandt von: usesosua, 21 Sep 2011 5:48 PM
Aus: Dominikanische Republik
Leider fehlt bei dem Artikel ein Stück der Wahrheit! Mit EU-Geldern mußten unbedingt "ökologische Kaffeprojekte" unter dem Motto "Fairer Handel" mit der 3. Welt "angeschoben" werden. Mit dem Resultat, daß keiner; in Europa, diesen Kaffe abnahm! und hier der Kaffee, wegen der Subventionszahlungen aus der EU, nicht zum handelsüblichen Preis, verkauft werden DURFTE!!! Also hatten die so "geförderten" Bauern Unmengen an unverkäuflichen Bohnen in Ihren Lagern, die nur als "Eigenbedarf" abgegeben werden dürften. Aber selbst bei der größten Grossfamilie ist einmal der Bedarf an EIMERN Kaffebohnen gedeckt! Somit mußten die Bauern nach einer kurzen Periode eine Fruchtumstellung machen, weil auf den Böden kein mit Pestiziden behandelter Kaffee angebaut werden DURFTE!!
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Eingesandt von: Silke, 22 Sep 2011 6:39 AM
Aus: Dominikanische Republik, Santo Domingo
Da kann man mal sehen, wie der Kaffeerat informiert! der Artikel basiert auf dem jaehrlichen Bericht des Nationalen Kaffeerats, und wurde nur zusammengefasst und uebersetzt.

klar, dass die solche infos verschweigen!

Danke. usesosua!
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Eingesandt von: Gatsche, 23 Sep 2011 6:42 AM
Aus: Deutschland, Heilbronn
Immerhin nur ein Kafferat.
Ich hatte schon gedacht dafür gibt es auch ein Ministerium
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